Berichte


DJH 2011 St Goar

Auch dieses Jahr ging es in der ersten Herbstferienwoche wieder auf Jugendherbergsfahrt. St.Goar an der Loreley war unser Ziel. Die Jugendherberge lag direkt oberhalb vom Rhein, sodass ein wunderschöner Blick auf das Rheintal vorausgesetzt war. Das sogar das Wetter noch mitgespielt hat, ließ es noch schöner aussehen. Die Burg Rheinfels, die oberhalb unserer Unterkunft lag, machte den Blick perfekt. Aber jetzt mal zu unserer Woche. Wie immer begann alles mit dem Treffen zur Abfahrt auf dem Parkplatz des Schulzentrums Corneliusstraße. Mit dem Bus ging es dann nach richtung Rheinland-Pfalz, wo Max und David schon auf uns warteten. Am Ufer des Rheins wurde das erste Gruppenspiel, die „Spaßolympiade“ gespielt. Am Abend hieß es dann „Kennlernspiele“ und Gruppennamen vorstellen, das wie jeder weiß, der schon einmal mitgefahren ist, schon immer auf dem Programm steht. Auch wurde der Kirchgang am Sonntag dieses Jahr natürlich nicht ausgelassen. Zum Mittagessen wurde den Kindern dann das Wochenspiel erklärt, wobei sie durch jeden einzelnen Sieg in den jeweiligen Gruppenspielen Stände aufsteigen konnten. Es wurde von jeder Gruppe das Bettler,Bauern-,Gesellen,und Adeltum überwunden und so konnte zum großen Glück jeder am Ende der Woche zur Königin oder zum König ernannt werden.

Aber jetzt weiter mit dem Sonntag. Am Nachmittag schmuggelten wir Puzzlestücke durch den Park, wobei jedoch der ein oder andere Deal durch die stark vertretende Polizei aufflog. Nachdem jeder Schmuggler seine Ware abgeliefert hatte, ging es wieder in die Jugendherberge zu einer kräftigen Stärkung. Doch der Sonntag war noch nicht vorbei, denn das Abendprogramm stand noch aus. Beim großen Activity wurde jede einzelne kreative Gehirnzelle auf das Höchste belastet, sodass es für die Nachtwache eine Leichtigkeit war die Rasselbande ruhig zu stellen. Am nächsten Morgen wurde um „das Leben gespielt“. So liefen die Kinder innerhalb von etwas mehr zwei Stunden ihr Leben durch. Sie machten Ausbildungen, mussten zum überleben Nebenjobs erledigen und haben am Ende den höchsten Lebensstandard erreicht. Am Mittag beim Stadtspiel wurde dann mit Hilfe von kniffligen Fragen die Stadt und Umgebung erkundet. Beim Abendspiel „Rettet Tweety“ wurde zum großen Spaß ein Ei mit Hilfe von verschiedenen Materialien so verpackt, dass es nach einem Sturz aus dem Fenster noch heil blieb, und so war auch schon der Montag vorüber. Als am nächsten morgen die Rede von Lunchpaketen war, wusste die Mehrheit schon bescheid, was am Dienstag anstand: Die TAGESWANDERUNG. Eines der Wochenhighlights beginn also damit, dass wir mit der Loreley 5 auf die andere Rheinseite übersetzten und uns immer der Nase nach auf die Suche der wahren Loreley machten. Als sie nach ein paar Stunden endlich zu sehen war, freuten sich alle am Ziel zu sein. Doch der Heimweg musste dann doch noch zurückgelegt werden. Als die starke Wandertruppe um vier wieder in der Jugendherberge war und damit eine stunde schneller als der Weg beschrieben, wurde erst einmal eine Ruhephase eingeleitet, bevor es nach dem Abendessen mit dem Auswahlprogramm weiter ging. So konnte man für die nun schon eingeleitete sinnliche Zeit Kerzen verzieren oder ein Kopfkissen als Erinnerung bemalen. Durch die doch anstrengende Tageswanderung gingen die Kinder auch wieder an diesem Tag brav ins Bett, da sie auch am nächsten Tag wieder für das Ritterspiel volle Kraft brauchten. So kamen an diesem Tag die tapfersten Ritter des Landes zusammen, um für ihre Burg in einzelnen Duellen den Gesamtsieg zu holen. Nach diesem kämpferischem Spiel ging es mit dem chinesischem Kompassspiel weiter. Nur mit einem Kompass und einzelnen Wegweisungen ging es auf den Weg ins Ungewisse. Doch damit noch nicht genug, denn ohne zusätzliche Fragen und Aufgaben geht bei uns nichts. Zur großen Belustigung führte zudem, dass die jüngeren meist besser mit dem Kompass zurecht kamen als unsere großen, die nicht immer direkt den richtigen Weg fanden. Um den Tag noch glorreich abzuschließen gab es eine große Party in der GRUFT der Jugendherberge. Hier ließ jeder „die Hüllen“ fallen und rockte ab.

Auch beim Limbo gab es kein Halten mehr. Deshalb mussten wir quasi die Kinder zum Beginn der Nachtruhe aus der Disco schmeißen, damit sie gingen. Am Donnerstag stand dann unsere große Überraschung an: der Tagesausflug nach Koblenz. Nach einem kurzen Interview durch den lokalen Radiosender zum Weltspartag, startete unser Stadtspiel und dem damit verbundenem Tauschspiel. Die Kinder mussten in Läden ein Ei Taschen und so weiter, bis sie für sich einen originellen Gegenstand tauschen konnten. Natürlich blieb für sie auch noch Freizeit, in denen sie shoppen gingen oder in den Spielabteilungen der Kaufhäuser Chaos anrichteten. Pünktlich zum Abendessen traten wir den Heimweg wieder an. Auf Grund des großen Erfolges der Disco und dem betteln der Kinder nach noch so einem Abend, hieß es auch am Donnerstag Abend wieder in St.Goar : Wir rocken die Loreley!!

Wer sich jetzt das Programm noch einmal in Erinnerung ruft, dem sollte auffallen, dass noch ein traditionelles Spiel fehlt. Genau das Chaotenspiel. Dieses allzeit beliebte Spiel stand am Freitagmorgen auf dem Programm. Am Nachmittag gaben wir den Kinder bescheit, was wir uns für den bunten Abend überlegt haben. So musste jede Gruppe ein Märchen ziehen, das sie vorspielen müssen und dazu noch drei oder fünf weitere Begriffe, welche in der Woche sehr häufig gefallen sind, mussten vorkommen. Auch wurde schon einmal das gröbste für die Abfahrt gepackt. Um acht Uhr ging dann der letzte Abend und so der Märchenabend los. Es war einer der besten und lustigsten Momente der Woche, da sich jede Gruppe vor allem die Kleinen sehr viel mühe gegeben haben, ihr Märchen perfekt darzustellen und natürlich nicht immer alles klappt wie geplant. Wie es sich natürlich für den letzten Abend gehört, blieben die meisten noch lange wach und zu unserem Glück auch ruhig. Am Samstag wurde das letzte gemeinsame Frühstück in der Gruppe nochmals genossen, bevor die letzten Sachen gepackt und die Zimmer gefegt wurde. Um elf ging es dann mit dem Bus wieder zurück in das geliebte St. Tönis, wo wir alle von unseren Eltern empfangen wurden. Doch leider hieß es auch damit, dass die Woche zu ende war, was dann doch eine leicht traurige Stimmung auslöste. Jedoch wusste jeder, dass sie alle spätestens zum Nachttreffen wieder sehen werden

Von uns Gruppenleiter noch einmal einen großen Danke an alle Mitfahrer. Es war wie jedes Jahr einfach wieder eine super Woche mit euch und daher hoffen wir, dass ihr alle nächsten Jahr wieder am Start seid ;)

 

Eure Jugendabteilung